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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Hochsaison für Plagegeister

Was tun gegen Mücken?

Mückengitter, helle, lange Kleidung, Repellents und im Falle eines Stichs diesen sofort kühlen: Lesen Sie, was gegen Mücken schützt und wie die Erste-Hilfe-Maßnahmen aussehen, falls Sie doch ein Insekt erwischt hat. 

Der Sommer ist Hochsaison für Mücken. Die surrenden Plagegeister kommen in Scharen an, wenn man gemütlich im Garten zusammen sitzt oder stören im Schlafzimmer die friedliche Nachtruhe. Früher dachte man, dass Mücken vor allem vom Licht angezogen werden. Heute weiß man mehr: Die Insekten finden auch im Dunkeln zielsicher ihr warmblütiges Opfer, wenn sie Hunger haben bzw. Protein für ihre Eier benötigen. 

Mückengitter schützten effektiv

Das Licht abends bei geöffnetem Fenster auszuschalten, ist also kein effektiver Schutz gegen Mücken im Haus. Wesentlich sinnvoller ist ein Mückengitter. Denn Stechmücken orientieren sich vor allem am ausgeatmeten Kohlendioxid. Das „riechen“ sie schon über Kilometer hinweg und suchen dann den Weg zur vielversprechenden Nahrungsquelle. Haben Sie ihre Beute bis auf wenige Meter erreicht, verlassen sich Mücken auf optische Eindrücke wie Bewegungen und Umrisse. Beim Anvisieren hilft ihnen Licht, doch ist die Beleuchtung letztlich irrelevant dafür, ob sie wirklich zustechen.

Knoblauch hilft eher nicht

In einer Gruppe von Menschen bevorzugen die kleinen Plagegeister Menschen mit einer eher monotonen Bakterienbesiedelung. Ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, spielt keine Rolle, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Auch scheint das alte Hausmittel, viel Knoblauch zu essen, nicht zu funktionieren. In wissenschaftlichen Tests wurden die Probanden, die den Knoblauch gegessen hatten, ebenso häufig gestochen wie andere Menschen.

Lange, helle Kleidung tragen

Was hilft denn dann? Zumindest kurzfristig ist es hilfreich, sich zu duschen. Das gilt besonders nach dem Sport, um den Schweißgeruch los zu werden und die erhöhte Körpertemperatur, da Mücken beides anziehend finden. Tipp: Verzichten Sie dabei auf stark parfümierte Duschgels oder süße Parfüms, weil beides die Insekten eher anlockt als abwehrt. Wer draußen unterwegs ist, sollte lange, helle Kleidung tragen. Dunkle oder bunt gemusterte Shirts und Hosen scheinen Mücken eher anzuziehen. 

Mücken mögen keine ätherischen Öle

Als Mückenabwehr haben sich ätherische Öle wie Zedernholz, Eukalyptus und Zitrusöle bewährt. Diese Öle sollten nur stark mit Körperöl verdünnt angewendet werden, weil sie ansonsten die Haut reizen könnten. Wirksam sind darüber hinaus chemische Sprays und Cremes, sogenannte Repellents. Allerdings ist es mit einem einmaligen Auftragen nicht getan. Mückensprays sollten z. B. rund alle vier Stunden aufgesprüht werden, damit sie ihre Wirkung nicht verlieren. Tipp: Tragen Sie Spray und Creme sorgfältig auf. Wenn nur eine kleine Fläche übersehen wurde, so finden die Mücken diese garantiert. Auch empfiehlt es sich, verschiedene Repellents auszuprobieren, um das am besten geeignete Mittel für einen selbst zu finden. 

Mit Kräutern gegen Mücken

Wer im Garten seine Ruhe vor Mücken haben möchte, sollte Lavendel, Minze, Rosmarin oder Zitronenmelisse anpflanzen. Auch das Laub-Aroma von Tomaten gilt als altes Hausmittel, um Mücken abzuwehren. Ob es tatsächlich hilft, darüber gehen die Meinungen auseinander. Jedenfalls schaden Kräuter und Gemüsepflanzen nicht und sind außerdem noch nützlich für andere Insekten wie Bienen und Schmetterlinge. Erfolgversprechend ist zudem der Kaffee-Trick. Dazu gibt man gemahlenen Kaffee in eine feuerfeste Unterlage und zündet diesen an. Der Geruch vertreibt angeblich Mücken und wer Kaffee mag, freut sich sowieso über das leckere Aroma in der Luft. 

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Stich

Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Mücke gestochen hat, sollte man die Stelle schnell kühlen. Entweder mit fließend kaltem Wasser oder einer Gel-Kühlkompresse. Eine Salbe mit Antihistaminika oder Hydrokortison sorgt anschließend dafür, dass der Mückenstich nicht so stark anschwillt. Wer eine halbe Zwiebel oder eine Scheibe Zitrone zur Hand hat, kann dieses alte Hausmittel testen: Auf die juckende Stelle gelegt, wirkt die Säure desinfizierend, kühlend und beruhigt die gereizte Haut. Die gleiche Wirkung geht angeblich von Apfelessig aus, wenn er direkt nach dem Stich aufgetragen wird. Darüber hinaus ist Quark entzündungshemmend: Geben Sie ihn auf eine Kompresse und legen Sie diese auf den Mückenstich.