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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Bio-Limonade

Ein gesunder Durstlöscher?

Tue ich mir etwas Gutes, wenn ich zur Bio-Limonade greife anstatt zu Cola und Co.? Wer unterwegs schnell seinen Durst löschen und keine Lust auf Wasser hat, stellt sich häufig genau diese Frage.


Limonade mit dem Zusatz „bio“ im Namen liegt im Trend. Sie wird auf Partys getrunken, im Restaurant und auch daheim. Viele Verbraucher denken sogar, mit dem Getränk tun sie sich etwas Gutes. Schließlich ist es „bio“, die Zutaten stammen aus ökologischer Herkunft und gesünder als andere Lebensmittel ist es auch noch. 

Hippes Getränk oder cooler Durstlöscher?

Vergleicht man Bio-Limonaden mit den altbekannten klassischen Limonaden, stimmt das sogar. Ansonsten lässt sich an den hippen Getränken nicht viel Gutes finden, außer vielleicht dass sie hübsch verpackt sind. Denn neben der Hauptzutat Wasser enthalten so gut wie alle Limonaden vor allem Zucker – und da spielt es keine Rolle, dass er bei den Bio-Varianten aus ökologischer Produktion stammt. Zucker ist und bleibt Zucker und sollte nicht im Übermaß aufgenommen werden, weil ansonsten das Risiko für Erkrankungen steigt, z. B. dem Typ-2-Diabetes.
Den Zuckergehalt im Blick behalten

Der Blick auf das Etikett entlarvt für gewöhnlich die Zuckerbombe. Manche Bio-Limonaden enthalten um die 8 Gramm pro 100 Milliliter, andere schneiden mit 5 Gramm noch verhältnismäßig harmlos ab. Zum Vergleich: Trinkt man ein Glas, also ca. 200 Milliliter, sind das bereits 10 Gramm Zucker und damit drei deutsche Zuckerwürfel plus ein paar Krümel. Cola in der gleichen Menge enthält 21,2 Gramm Zucker, also rund 7 Würfel. Nach dem Genuss einer Flasche Bio-Limonade hat man je nach Produkt oft schon die Hälfte der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen täglichen Zucker-Höchstdosis zu sich genommen. 

Wasser ist immer okay

Deshalb sollten Limonaden also nie als Durstlöscher getrunken werden. Da ist Wasser eindeutig die bessere Wahl. Wem das auf Dauer zu langweilig ist, der kann zwischendurch zu ungesüßten Früchte- oder Kräutertees greifen. Auch stark verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte sind gelegentlich genossen eine Möglichkeit, den Wasserhaushalt aufzufrischen. 

Bio-Limonade als Ausnahme genießen

Aber zurück zu den Bio-Limonaden. Positiv zu sehen ist, dass die verarbeiteten Früchte normalerweise nicht mit synthetischen Pestiziden behandelt und häufig fair gehandelt wurden. Darüber hinaus sind künstliche Aromen oder andere umstrittene Stoffe nicht vorhanden bzw. die Ausnahme. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, liest allerdings besser das Kleingedruckte auf dem Öko-Drink. Skeptisch sollte man z. B. immer sein, falls ein Produkt als „Erfrischungsgetränk mit XY-Geschmack“ angepriesen wird. Dann stammt dieser nämlich meistens aus Aromen. 

Fazit

Auch wenn sie noch so verführerisch aussehen, gesüßte Bio-Limonaden sind keine gesunden Erfrischungsgetränke. Wer mal eine kalte Limo trinken möchte, sollte das wirklich aus Ausnahme betrachten und möglichst zu den Produkten greifen, die einen im Vergleich relativ geringen Zuckergehalt von 5 Gramm pro 100 Milliliter haben. 


Rezepte: Zuckerfreie Limonade selbst gemacht

Granatapfel-Zitronen-Limonade
  • 1 Granatapfel
  • 1 Zitrone
  • 1 Liter Mineralwasser
  • 2 Zweige Minze
  • Eiswürfel

Zuerst wird der Granatapfel halbiert und mit einer Zitronenpresse entsaftet. Anschließend wird die Zitrone ebenfalls ausgepresst. Beide Säfte in einem großen Krug mischen und mit dem Mineralwasser auffüllen. Je nach Geschmack Minzblättchen und Granatapfelkerne hinzu geben und vor dem Servieren rund 15 Minuten ziehen lassen.


Wassermelonen-Limonade mit Minze

  • 1 Wassermelone
  • 2 Zweige Minze
  • 1 Zitrone
  • Mineralwasser
  • Eiswürfel

Melonenfleisch auslösen, Kerne entfernen und etwa 700 Gramm abwiegen. Danach die Zitrone auspressen, die Minze abwaschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Melone, Minze und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Rund fünf Minuten ziehen lassen und danach durch ein feines Sieb abseihen. Mit Mineralwasser auf rund einen Liter auffüllen und umrühren. Die fertige Limonade in Schraubflaschen füllen und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen. Mit Eiswürfeln servieren und genießen.